Huffingtonpost schreibt Geschichte um!

Huffingtonpost
 

„Wer die rechten Strukturen in Sachsen verstehen will, muss Stollberg besuchen“, so titelt ein Artikel der linken Huffintonpost, geschrieben von Josh Groeneveld.

In diesem Artikel der Huffingtonpost finden wir am Beispiel von Heimattreue Niederdorf e.V. und Thomas Witte erläutert, wie böse „rechts“ doch das Sachsen ist. Doch halt, der gebildete Bürger wird beim Durchlesen des Artikels auf viele Falschaussagen, neudeutsch auch FakeNews genannt, stoßen.

Der Autor scheint in den Straßen von Stollberg persönlich unterwegs gewesen zu sein. Wie wäre eine seriöse Recherche? Richtig, ich versuche bei ALLEN Beteiligten ein Interview zu bekommen, um als seriöser Journalist mir ein eigenes Bild der Personen zu machen, über die ich schreiben will. Gab es solch eine Anfrage beim Verein oder Herrn Witte? NEIN!

Weiter schreibt der Verfasser wieder diese üblichen Floskeln von „rechtsextremen“ Mitgliedern und beruft sich, wie alle auf einen Artikel der „Freie Presse“. In diesem Artikel werden nur haltlose Behauptungen vorgebracht, ohne echte Beweise. Diese Behauptungen haben wir bereits mehrfach mit einem offiziellen Schreiben des Innenministeriums widerlegt.

Doch dann kommt Geschichtsumschreibung:

Herr Witte verteidigt in einem Video doch tatsächlich das Singen der verbotenen Strophe des Deutschlandlieds. Haben wir hier etwas verpasst? Welche Strophe ist verboten? Das komplette „Deutschlandlied“ oder auch „Lied der Deutschen“ genannt wurde 1952 zur Hymne der Bundesrepublik Deutschlands. Bei offiziellen Anlässen wurde jedoch nur die dritte Strophe gesungen.
Nochmal: Das KOMPLETTE Lied war Hymne der BRD bis zur Wiedervereinigung! Nach der Wiedervereinigung wurde nur die 3. Strophe zur Hymne des vereinigten Deutschland. Doch die anderen Strophen wurden nie verboten.

Außerdem wurde die Nazi-Parole “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!” skandiert, schreibt der Verfasser. Schauen wir kurz in die Geschichte. 1914 folgte die SPD dem Ruf des Kaisers und somit stimmten sie mehrheitlich Kriegskrediten zu. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren strikte Gegner. Enttäuschte Anhänger der SPD sammelten sich im Spartakusbund und bei den Unabhängigen Sozialdemokraten, der USPD. 1918 gründete sich dann die KPD und genau aus dieser Zeit stammte dieser Ausspruch. Somit bestätigt der Verfasser, Linke sind Nazis, denn ein fehlendes Geschichtsverständnis würden wir Herrn Groeneveld nie unterstellen.

Huffpost

UPDATE: huffpost hat mittlerweile den Artikel geändert, scheinbar hat unsere Geschichtslehrstunde doch etwas bewirkt:

Phantome in Stollberg

Danach besucht der Verfasser das Rathaus in Stollberg. Eine Sprecherin der Stadt, die nicht namentlich genannt wird, behauptet:
„Für Vereine wie “Heimattreue Niederdorf” würden sie sich schämen. „
Eine Sprecherin der Stadt im Rathaus wird nicht namentlich genannt? Da diese Aussage demzufolge nicht nachgeprüft werden kann, könnte hier durchaus von einer Falschmeldung ausgegangen werden.

Als nächstes kommt Marco Wanderwitz, CDU-Bundestagsabgeordneter, der Mann der nie mit dem harten Kern der rechten Szene reden würde. Somit ist bewiesen, Heimattreue Niederdorf gehört nicht zum harten Kern, denn schließlich sprach Wanderwitz schon auf einer Demo des Vereins.

Im Anschluss folgt ein „gut vernetzter Unternehmer“. Auch hier wieder kein Namen, keine Firma im Text. Somit können auch diese Aussagen nicht überprüft werden, wie schon bei der angeblichen Sprecherin.

Dann schreibt er in der ersten Fassung, dass es in Niederdorf einen Baumarktbetreiber Jens Döbel gäbe, „aus dessen Werkstatt die Galgen für Angela Merkel und Sigmar Gabriel stammen, die bei einer Pegida-Demonstration in Dresden herumgetragen wurden.“ Diese Version wurde mittlerweile revidiert.
Döbel

Huffingtonpost, ein Nachrichtenblock dem, wie hier bewiesen kein Vertrauen geschenkt werden kann. Wenn bereits in einem Artikel so viel bewiesener Unsinn niedergeschrieben wird, kann der intelligente Leser assoziieren, wie die Redaktion arbeitet und welche „glaubhafte“ Aussagekraft diese Gazette besitzt.

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