Wanderwitz – Schuld? Haben immer die Anderen!

Wanderwitz
 

Am 13.02.2018 gab Bundestagsabgeordneter Marco Wanderwitz (CDU) der (un)“Freie Presse“ ein Interview. Grund war ein Schüler in Limbach-Oberfrohna. Der Schüler äußerte zu seiner Lehrerin, dass sie nach Auschwitz gehöre.

Wanderwitz sieht in dieser Entgleisung des Schülers die Schuld bei den Eltern, der AfD, der DDR und selbst bei Sachsens erstem Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf. Doch kann man es sich so einfach machen? Nein, Herr Wanderwitz!

Durch diese ständigen Nazivergleiche und dem Gleichstellen von Bürgerprotesten gegen CDU und Systemparteien als „Rechtsextreme“, „Rechtsradikale“ und „Nazis“ wird die wirklich schlimme Zeit von 1933-45 in Deutschland verharmlost. Und genau das machen Politiker wie Wanderwitz und Co.
Der Bürger stumpft ab, die Jugend denkt: „Ok, wenn ich zu Pegida gehe und das voll Nazi ist, dann kann diese Zeit der Schande nicht so schlimm gewesen sein. Ich mach ja auch nichts Schlimmes!“

Herr Wanderwitz, die Menschen stumpfen ab. Viele sagen mittlerweile offen, dass sie dann „eben Nazi“ sind, wenn es  schon überall geschrieben und gesprochen wird.

Wanderwitz hat es noch immer nicht verstanden, dass er mit der eisernen Nazikeule nichts bewirkt. Die Bundestagswahl hatte es gezeigt, er erlitt massive Verluste (-14,5%) bei den Direktstimmen, die vorwiegend zum AfD-Kandidaten Ulrich Oehme wanderten. Warum? Weil Oehme zuhört, nicht vorverurteilt und die Stimme des Volkes vertritt. Die nächste Klatsche der CDU wird zur Landtagswahl in Sachsen kommen, denn die CDU hat nichts gelernt und dabei wird die AfD mehr und mehr zur neuen großen Volkspartei.

Zur Person:

Marco Wanderwitz saß am Verhandlungstisch zum Koalitionsvertrag der GroKo für die CDU, welcher selbst bei einigen CDU-Anhängern als größte Schmach und Verrat in der Geschichte der CDU gilt.

Für ihn sind grundlos befristete Arbeitsverträge kein Problem, so stimmte er gegen einen Gesetzentwurf der Linken, der diese grundlose Befristung einschränken sollte. Wie soll ein junger Mensch eine Familie planen, wenn er nur von Befristung zu Befristung seines Arbeitsvertrages denken kann?  

Auch die Renten der ehemaligen DDR-Bürger sind ihm scheinbar egal. So lehnte er am 19.01.2017 Gesetzesentwürfe der Linken ab, die die Angleichung der Renten von Bergleuten und Krankenschwestern regeln sollte.

Im Gegenzug ist Fracking und Glyphosat kein Problem für ihn, hier stimmte er gegen ein Verbot. Dafür liegt ihm Griechenland am Herzen, so stimmte er für Finanzhilfen und einen Kredit über 86 Mrd. Euro.

Natürlich stimmt er auch für die PKW-Maut, die es laut Merkel unter ihrer Führung nie geben wird.

In den letzten Jahren sind auch ALLE Bundeswehreinsätze für ihn normal, so stimmte er fast ausschließlich für Einsätze der Bundeswehr im Ausland.

Rückblick: Wanderwitz spricht auf “Demo und Lichtellauf” in Niederdorf “rechtspopulistisch” u.a. von Wirtschaftsflüchtlingen!

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