Zahlen, Fakten und Ausblick(e) im ERZ-Kreis

 

Zahlen, Fakten und Ausblick(e) im ERZ-Kreis

Aktuell sind im Erzgebirgskreis, Stand 4. Februar, circa 3.591 „Flüchtlinge“ untergebracht.

Davon 1.151 Zentral (Heime, Containerdörfer) und 2.440 Dezentral (Wohnungen).

Die Heime sind aktuell nicht voll belegt. Doch warum schießen dann neue Unterkünfte ständig wie Pilze aus dem Boden, wenn Medien und Politik davon reden, dass weniger kommen? Fragen über Fragen.

Zum Thema „Es kommen ja vermehrt Familien zu uns.“

Thalheim:

Aktuell sind 91 „Flüchtlinge“ im ehemaligen Erzgebirgsbad untergebracht. 88 Männer, 2 Frauen und 1 Kind – Großfamilie wie es scheint -. In Wohnungen sind derzeit 37 „Flüchtlinge“ untergebracht; 32 Männer und 5 Frauen.

Fassen wir zusammen: 120 Männer, 7 Frauen und 1 Kind. Familien eben.

Jahnsdorf:
Aktuell leben im Containerstandort in Jahnsdorf OT Pfaffenhain circa 100 „Flüchtlinge“.
Untergebracht sind diese derzeit in 2 Containermodulen (1 Modul = 18 Container). Im Januar wurden weitere 18 Container angeliefert, somit stehen aktuell 3 Module am diesem Standort. Weitere 18 Container sollen noch folgen. Es wird seitens der WFE gesagt das Jahnsdorf mit 150 Personen belegt werden soll, der Bauantrag gibt auch nicht „mehr her“. Wir sind gespannt…
Stollberg:
Zwischen 140 und 200 Personen sind dezentral in Wohnungen untergebracht. Eine ehrlich gemeinte Warnung, nicht nur von uns, an euch: Passt auf, wenn Ihr Abends/Nachts im Bereich Albrecht Dürer Gebiet unterwegs seid. Passt auf, wenn Ihr (besonders an Wochenenden) im Bereich SAX unterwegs seid.
Stollberg muss keine Angst davor haben das Ghettos entstehen, es entsteht bereits eins.
Allgemein:
In Hohndorf im ehem. Gasthof und Pension Zur Eisenbahn sind ebenfalls “Flüchtlinge” untergebracht; circa 60 – 75 (vorerst). In Oelsnitz wurden die ersten 40 direkt neben dem Kindergarten untergebracht. Der Kindergarten bekommt einen Sicherheitsdienst und es wird extra noch ein Sichtschutzzaun gebaut, aber es geht ja keine Gefahr aus, Ängste sind unbegründet.
– am Ende sind die Kinder die leidtragenden, weil sie eingesperrt werden wie in einem Käfig –

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