Die Funkloch-App der GroKo – abSCHEUERlicher Unfug?

Funkloch
 

Derzeit macht unsere Bundesregierung aufmerksam, dass es viele Funklöcher bei der mobilen Internetnutzung in Deutschland gibt. Hierzu soll laut GroKo eine Funkloch-App entwickelt werden, wo wir aufmerksamen Bürger diese Funklöcher melden. Viele finden diesen Vorschlag nun wieder irrsinnig. Die vielen Kritiker haben nur das Prinzip der App nicht verstanden.

So soll diese Funkloch-App funktionieren:

Sobald ein Smartphone keinen mobilen Internetempfang hat und somit ein Funkloch ortet, schickt diese vorher installierte App eine SMS mit den Koordinaten an den Handynutzer. Der Handynutzer schreibt sich diese Koordinaten ab. Zuhause geht der Bürger ins Internet und druckt dort ein Antragsformular für ein Meldeformular aus, welches er unterschreibt und per Post an eine zentrale Sammelstelle schickt. Der Antrag wird dann dort kostenpflichtig bearbeitet. Der brave Bürger erhält ca. 14 Tage später einen Brief mit einem Meldeformular und einer Zahlkarte. Nachdem die Bearbeitungsgebühr überwiesen wurde, kann der Bürger das Meldeformular ausfüllen und per Post an eine dezentrale Bearbeitungsstelle schicken. Die Adressen sind dann in der App einsehbar. Weitere 4 Wochen später wird diese Meldung dann an die jeweiligen Mobilfunkanbieter verschickt.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Einerseits werden die eingenommenen Gebühren zur Subvention der Mobilfunkunternehmen genutzt, die wiederum dadurch kräftig Gewinne erzielen, die im Ausland auch nicht versteuert werden müssen. Außerdem zeichnet die App ein Bewegungsprofil des Nutzers auf, womit dieser, sollte er in ein Funkloch gefallen sein, durch Suchmannschaften gerettet werden kann.

ACHTUNG! Der Text kann Spuren der Ironie enthalten.

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