AfD will Deutsch als Landessprache – Medienschelte am Vorhaben

Deutsch als Landessprache
 
Die AfD wollte am Freitag im Bundestag vorschlagen, Deutsch als Landessprache in das Grundgesetz aufzunehmen. Dieser durchaus sinnvolle Antrag wurde über alle Partei- und Staatsmediengrenzen hinweg lächerlich gemacht. Schaut man dazu in die Vergangenheit, stellt man fest, genau die Parteien und Medien, die sich in einer hetzerischen Ablehnung äußerten, dachten noch vor wenigen Jahren anders. So forderte der Bundestagspräsident a.D. Norbert Lammert im Jahre 2007 genau das. Neben Norbert Lammert hätten sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Monika Grütters (CDU) oder Wolfgang Thierse (SPD) dafür eingesetzt, Deutsch als Landessprache festzuschreiben.
 
Im Dezember 2008 wurde dann auf einem Parteitag der CDU gefordert einen Zusatz im Verfassungsartikel 22 mit der Formulierung: “Die Sprache in der Bundesrepublik ist Deutsch.” aufzunehmen. 
 
Noch im Dezember 2016 auf einem Parteitag der CDU in Essen brachte die Junge Union einen Antrag ein. Laut JU sollte Artikel 22 des Grundgesetzes um folgenden Punkt erweitert werden: „Die Sprache der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch.“ 
Die Scheinheiligkeit, insbesondere von Gitta Connemann (Unsinnsfraktion Unionsfraktion) ist hier wohl kaum zu überbieten. Gitta Connemann war von 2006 bis 2010 Vorsitzende der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“.  Die Kommission befasste sich ebenfalls mit der Verankerung von Deutsch als Landessprache. In einem Brief an den “Verein Aktion Deutsche Sprache e.V.” schrieb sie einen Brief, in dem sie sich massiv für den Erhalt der deutschen Sprache aussprach.
 

Vorschlag an die AfD-Fraktion im Bundestag

Diese Scheinheiligkeit und Ablehnung ALLER Vorschläge und Gesetzesvorlagen sollte die AfD nutzen.
Wir schlagen der AfD Fraktion im Bundestag vor, Frau Angela Merkel als Kanzlerin vorzuschlagen. Wir sind sicher, alle incl. Frau Merkel selbst lehnen diesen Vorschlag ab und ein großes Problem wäre gelöst.
 

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