Sachsen-Monitor 2017 vorgestellt

Sachsen-Monitor
 

Im November 2017 wurde der 2. Sachsen-Monitor der Staatskanzlei veröffentlicht. Hierzu wurden in der Zeit vom 20.07. bis 24.08.2017 1.000 Sachsen zu den unterschiedlichsten Themen befragt.

Die deutliche Mehrheit mit 76% der Sachsen schaut eher positiv in die Zukunft. Sie beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als gut (77%).

Wir Sachsen (87%) sind stolz auf das erreichte seit 1990 und das dürfen wir auch zu Recht.

Die Landesregierung und der Ministerpräsident

Interessant sind die Umfragewerte zur sächsischen Landesregierung, wenn die Zahlen der Bundestagswahl gegenüber gestellt werden. Hier ist deutlich zu erkennen, dass der Wähler genau zwischen Landes- und Bundespolitik unterscheidet. So sind 60% mit der Arbeit vom Ministerpräsidenten Tilich und 63% mit der Landesregierung zufrieden. Doch wie kommen dann die Zahlen zur Bundestagswahl zustanden? Wieso konnte in der Bundestagswahl die AfD die CDU überholen? Diese Frage beantwortet sich, wenn die Studie tiefer analysiert wird. Bei der Frage nach dem Vertrauen antworteten 51% der Sachsen, dass sie der Landesregierung um MP Tilich vertrauen, hingegen der Bundesregierung nur 39%. Am wenigsten vertrauen die Sachsen den Parteien allgemein mit nur 20%. Auf dem vorletzten Platz rangiert die Europäische Kommission mit 27%. Am meisten vertrauen die Sachsen der Polizei mit 72% was sicher auf die gute Arbeit der Polizeibediensteten zurückzuführen ist.

Gut 72% der Sachsen sind der Meinung das Politiker nur die Wählerstimme interessiert, jedoch nicht die Ansichten der Wähler und nur 21% der Sachsen sind der Meinung, dass Politiker sich darum kümmern was einfache Leute denken. Diese Zahl ist ein Schlag ins Gesicht der einzelnen Politiker, oder sollten sich fast dreiviertel der Bürger irren?

Sind 62% der Sachsen geistig krank?

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Eine der Hauptsorgen der Sachsen ist die Thematik Asyl und Zuwanderung.
„Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sagen 56% der Bürger im Freistaat und fast die Hälfte hätte Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in ihrer Gegend aufhalten. Die meisten hier lebenden Muslime akzeptieren nicht unsere Wertesagen 62% und Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden meinen 38%. Schaut man sich die Studie an, so wird deutlich, dass die Ängste der Bürger nicht ernst genommen werden. So wird die Frage nach der Überfremdung unter „Fremdenfeindlichkeit“  und die Fragen zu den Muslimen unter „Islamophobie“ angeführt. Fremdenfeindlichkeit  „ist eine Einstellung, die Menschen aus einem anderen Kulturkreis, aus einem anderen Volk, aus einer anderen Region oder aus einer anderen Gemeinde aggressiv ablehnt.“
Diese Aussage, insbesondere bei Sachsen ist falsch, bedenkt man, dass Sachsen bekannt dafür sind, viel zu reisen und aber auch gastfreundschaftlich zu sein.  Fremdenfeindlichkeit wird auch Xenophobie genannt.
Eine Phobie ist eine krankhafte Angst, somit stellt die Studie fest, mindestens 62% der Sachsen sind krank.

Statt die Ängste der Bürger zu hinterfragen, wird seitens der Staatsregierung in Sachsen der Vorschlag gebracht und umgesetzt, in den Schulen den Gemeinschaftskundeunterricht auszuweiten und die Schüler auf die Linie der Politik zu trimmen. Für Bürger der ehemaligen DDR dürfte dann dieses Fach unter Staatsbürgerkunde noch bekannt sein.

Fazit:

Die Sachsen sind mit der Sozial- und Wirtschaftspolitik der GroKo geführten Landesregierung in Sachsen scheinbar zufrieden, auch unser derzeitiger Ministerpräsident schneidet grundsätzlich nicht schlecht ab. Doch die Menschen im Freistaat haben es satt als „islamophobe, rassistische Nazis“ abgestempelt und in Bezug auf Zuwanderung und Asylpolitik bevormundet zu werden. Statt ständig irgendwelche ominöse Demokratiepreise und Förderungen an Flüchtlingsinitiativen zu verteilen, sollten endlich wieder die Sorgen der Mehrheit der Bürger Sachsens im Mittelpunkt stehen. Die Werte und Traditionen müssen wieder gestützt und gefördert werden.

Sachsen-Monitor komplett als PDF:
https://www.staatsregierung.sachsen.de/download/Ergebnisbericht_Sachsen-Monitor_2017.pdf

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