Debattenkultur als angebliche Menschlichkeit

 

Keine Menschlichkeit beim Debattierklub?

Am 25.10.2017 findet im Schlachthof Stollberg eine Veranstaltung im Rahmen des Debattierklubs statt. Thema diesmal „Flüchtlingskrise in Deutschland“. Unser Verein wurde angefragt, ob wir uns an diesem Abend als Teilnehmer einbringen möchten. Da wir immer wieder auf demokratische Diskussion und Meinungsaustausch hinweisen, sagten wir natürlich zu und entsenden als Vertreter des Vereines unseren Vorsitzenden Thomas Witte. Als Gegenpart wurde der Verein „Menschlichkeit aus Tradition“ angefragt. Anfangs zugesagt, wurden bereits Flyer vom Veranstalter vorgestellt. Doch zu unserer Überraschung fand sich kein Teilnehmer auf den letztendlich produzierten Flyern. Letztendlich stellt sich Pfarrer Dohrn der Diskussion.
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„Menschlichkeit als Tradition“

Der Verein „Menschlichkeit als Tradition“, viel gelobt und ausgezeichnet von diversen sehr umstrittenen Vereinigungen wie z.B. die Amadeu Antonio Stiftung, weigert sich der Diskussion?
Als eingetragener Zweck des Vereines lesen wir unter anderem „eine demokratische Streitkultur.. zu fördern“. Wir haben das Gefühl und die Erfahrung mit diesem Verein, dass die Diskussion dort stattfindet, jedoch aber nur mit ihres Gleichen. Politisch „Andersdenkende“ werden stigmatisiert, diskreditiert und abgelehnt. Diese Verhaltensweise widerspricht demokratischem Handeln und wird durch Ministerpräsident Tillich noch gefördert. Daran zeigt sich die Doppeldeutigkeit des Herrn Tillich, er sollte, wie schon gefordert zurücktreten. Schaut man sich das Impressum des Vereines auf der Facebookseite an, stellt man fest, dass gesetzliche Pflichtangaben fehlen. So werden die gesetzlichen Vertreter des Vereines verschwiegen. Für einen Verein, welcher sich die Demokratie und der Öffentlichkeitsaufklärung verschrieben hat ein nicht hinnehmbares Verhalten. Was soll hier vertuscht werden? Schaut man sich im Gegensatz unser Impressum an, findet man alle Angaben. Wir stehen zu unserer demokratischen Überzeugung.

Nun könnten wir natürlich den Verein kostenpflichtig abmahnen und die Überarbeitung des Impressums fordern. Doch wir werden uns an solchen, meist dem linken Spektrum zuzuschreibenden Aktionen nicht beteiligen. Auch wenn wir uns bereits mehrfach solchen Repressalien aussetzen mussten. Wir erinnern an die vielen Anzeigen gegen den Vorstand und somit dem Verein. Für uns steht der wirkliche Dialog im Vordergrund. Hetze und Diffamierung sind undemokratisch, auch wenn genau diese vom Landesvater gefördert wird.  

Jetzt könnten wir natürlich die Namen des Vorstandes veröffentlichen, da diese uns vorliegen. Doch geben wir dem Verein die Chance, hier eine Stellungnahme zu schreiben. Wäre doch Schade, wenn die ganzen Spenden guter Menschen für Abmahngebühren verschwendet werden müssen.

Ein Pfarrer mit Naziphobie

Schon im Vorfeld zu dieser Veranstaltung kocht die Stimmung bei einigen Befürwortern der offenen Grenzen und unbegrenztem Zuzug von Flüchtlingen über. So schreibt Pfarrer Dohrn über uns, dass wir gut sichtbar in einer Klarsichtfolie eine Version des Deutschlandliedes im Vereinsheim liegen haben, welche „sich nicht in den Geschichtsbüchern findet“. Woher weiß Herr Dohrn von diesem angeblichen Fakt? Hat er uns im Vereinsheim schon einmal besucht und sich der Diskussion gestellt? Nein. Hier hat er irgendwelche Presseinformationen ungeprüft übernommen. Das Herr Dohrn vermutlich eine Naziphobie sein eigen nennt, zeigt auch eine Behauptung, Thomas Witte sei auf Facebook mit einem Herrn befreundet, welcher den Hitlergruß zeigt. Muss einen Theologen erklärt werden, dass nicht jeder erhobene Arm diesen Gruß darstellt? Auf dem von Herrn Dohrn zititerten Foto ist der Herr in seinem Urlaub im „Tempel des Divus Iulius“, dem s.g. Caesar-Tempel. Laut dem überliefertem “Ave, Caesar, morituri te salutant” („Heil dir, Caesar, die Todgeweihten grüßen dich!“) stellt er dort einfach den Gruß von Caesar nach.
 
Wir schauen gespannt dem Abend entgegen und hoffen auf viele demokratische, traditionswahrende und heimatliebende Gäste.

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