Wie viel bunt verträgt Leipzig?

Leipzig

Leipzig ist eine bunte, multikulturelle und offene Stadt. So reden zumindest Politiker wie Jürgen Kasek (Bündnis90/Die Grünen) und Franziska (oder Anja?)* Riekewald (Die Linke). In den letzten Tagen kam die Stadt jedoch nicht aus den Schlagzeilen. Vergewaltigte Joggerin und Massenschlägerei von „zwei unterschiedlichen Nationalitäten“ sind nur zwei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit.

Tatsache ist jedoch, dass 36% aller in Sachsen verübten Straftaten in Leipzig begangen werden. Während aber nur 7,5% der Sachsen in Leipzig leben. In einem Interview mit MDR Sachsen schilderte Cathleen Martin, Chefin der DPolG in Sachsen die derzeitigen Probleme in der einwohnerstärksten Stadt des Freistaates. Sie sagte: „ Ich habe speziell Angst, dass sich Gruppen etablieren, Gruppen zu ganzen Clans entwickeln und wir eigentlich in gewissen Bereichen die Übersicht verlieren über Straftaten oder gar antiautoritäre Zonen erreichen..“ Sie fordert mehr Polizei, weiß aber nicht wo sie herkommen sollen. Die nächsten 500 Beamten werden in drei Jahren mit der Ausbildung erst fertig, während jährlich 400 Beamte altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden.

Die Gründe liegen sicher vielfältig. Doch wenn der Oberbürgermeister Burkhard Jung von der SPD, im Bündnis mit Grünen und Linke seine ganze Kraft darauf richtet „Wutbürger“ zu diffamieren hat er keine Kraft sich den wirklichen Problemen der Stadt zu widmen.

Leipzig hat links gewählt, Leipzig hat nun links bekommen!

Zum Interview mit Cathleen Martin, Chefin der DPolG in Sachsen:
http://www.mdr.de/sachsen/video-138878_zc-ecc53a13_zs-570f6b3d.html

*Franziska (oder Anja?)* Riekewald (Die Linke) wurde dabei erwischt, wie sie sich unter falschem Namen in eine MDR-Sendung „spielte“.

 

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