Die Linke – Multikulti über alles

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Wie eine Partei sich selbst aufgibt

Anfang des Jahres stellten wir auf einer unserer Demos folgende Fragen:
Seid ihr der Meinung, wir brauchen mehr soziale Gerechtigkeit?
Seid ihr der Meinung, die Banken und der Hochfinanz haben zu viel Macht und Einfluss?
Seid ihr der Meinung, wir brauchen eine Umverteilung von Oben nach Unten?

Diese Fragen wurden von den Teilnehmern der Veranstaltung alle mit „JA“ beantwortet.
Wer in der Vergangenheit stand nun für diese Ziele und Werte? Es war eigentlich die Partei „Die Linke“. Doch warum wird diese Partei immer weniger gewählt? Wir sehen hier 2 Hauptgründe.

  1. Die Partei gilt noch heute als Nachfolgepartei der SED, auch wenn sie über verschiedene Wandlungen von SED/PDS, über PDS zur „Die Linke“ wurde. Viele Altkader der SED sind noch Mitglied, auch wenn sie weniger das Parteileben mittlerweile bestimmen.
  2. In den letzten Jahren hat die Partei ihre eigentlichen Ziele, wie soziale Gerechtigkeit und Umverteilung des Vermögens zugunsten von Multikulti, Zuwanderung und Antifa aufgegeben.
    Kämpfte sie vor wenigen Jahren noch für ein gerechteres und soziales Deutschland, sieht man sie heute immer mehr nur noch im Kampf gegen vermeintliche Nazis und Rechtsextremisten. Dies geht soweit, dass alle die nur im Geringsten kritisch gegen offene Grenzen und unkontrollierte Massenzuwanderung gegenüberstehen, in die „Nazi-Schublade“ gesteckt und bekämpft werden müssen. Ein Ähnliches Problem haben übrigens die Grünen, welche ihre Umweltthemen fast komplett zugunsten der „Nazi-Jagd“ aufgegeben haben.

Beispiel Klaus Tischendorf (MdL, Die Linke Sachsen)

Ein Beispiel hier ist Herr Tischendorf (MdL Sachsen). Im Rahmen unsere Themenabende haben wir auch ihn angeschrieben und eingeladen, um in unserem Vereinsheim sich den Wählern zu stellen.
Er lehnte mit der Begründung ab, dass der politische Umgang einiger unserer Mitglieder, sowie die Einstellung des Vereines in der „Flüchtlingsfrage“ nicht seinen Werten entspricht und er gern auf die 5 Wähler verzichte, die er möglicherweise gewinne oder wenigstens nicht verliert. Gleichzeitig aber sieht er die positiven Aktivitäten die wir für unser Dorf bereits getan haben, in Form von kulturellen Veranstaltungen.
Außerdem bezieht er sich auf den Auftritt von Herrn Wanderwitz auf einer unseren Demos, wo wir Herrn Wanderwitz seiner Meinung nach „vorgeführt“ hätten und er ausgebuht worden wäre. Spielt hier vielleicht eine Angst mit? Diese wollten wir ihm nehmen, indem wir hingewiesen haben, dass die Veranstaltung im Vereinsheim und nicht auf einer öffentlichen Demo stattfinden soll und er sich mit den Politikern doch unterhalten kann, die uns bereits besucht haben. Diese Veranstaltungen wurden von unseren politischen Gästen immer als sehr angenehm empfunden.

Somit ist aus unserer Sicht diese Partei, auch wenn es eigentlich aus der Vergangenheit große gemeinsame Schnittmengen gibt, nicht wählbar.

Anbei der Schriftverkehr zwischen Heimattreue und Herrn Tischendorf:

Sehr geehrter Herr Tischendorf, sehr geehter Herr Wunderlich,
in Rahmen unserer Vereinsarbeit haben wir eine Veranstaltungsreihe mit Politikern verschiedener Parteien ins Leben gerufen.
Bis jetzt hatten wir unter anderem Dr. Reinhold (Direktkanditat FDP), Ronny Kienert (Direktkanditat SPD) und Herrn Oehme (Direktkanditat AfD) bei uns zu Gast. Demnächst folgt noch Rico Anton (MdL CDU). Themen sind aktuelle politische Entwicklungen, sowie die Vorstellung der jeweiligen Wahlprogramme der Parteien.
Hiermit möchten wir sie gern ebenfalls zu einem solchen Themenabend einladen. Zu Beginn wird es durch einen Moderator eine kleine Vorstellung geben, welche in eine Frage-Antwort-Runde übergeht. Die Themen decken dabei alle Bereiche ab, es werden keine speziellen Themen bevorzugt.
Im Anschluss geht es dann über eine offene, moderierte Fragerunde, wenn gewünscht in eine lockere Diskussion über.
Wir würden uns freuen, einen gemeinsamen Termin zu finden, unsere Terminvorstellungen liegen innerhalb der Öffnungszeiten unseres Vereinsheimes, also Mittwochs bzw. Freitags ab 19:00 Uhr. Beginn der Veranstaltung wäre gegen 19:30 Uhr, das Ende bestimmen sie dann selbst. Herr Kienert z.B. blieb bis gegen 22:00 Uhr.

Die Antwort Herrn Tischendorf darauf:

Sehr geehrter Herr Heinrich,

ich hatte Ihnen bereits im Mai vorigen Jahres auf Ihrer Anfrage per Facebook mitgeteilt, dass ich keine Einladungen vom „Verein Heimattreue Niederdorf e. V.“ annehmen werde. Bereits damals hatte ich darauf verwiesen, dass ich mit einigen Ihrer Aktionen gegen Flüchtlinge und dem – teilweise erkennbaren rechtsradikalen Tendenzen – keine Grundlage sehe, im Rahmen Ihrer Vereinsarbeit über mein politischen Zielstellungen zu diskutieren. Darüber hinaus gehend hatte Ihnen mit meiner damaligen Absage ja dennoch angeboten, falls es individuelle Problemlagen mit Geflüchteten oder Bürgerinnen und Bürger von Niederdorf gibt, im Rahmen eines Gespräches in meinem Bürgerbüro in Stollberg ins Gespräch zu kommen. Für mich verständlich, dass Sie aufgrund der gegensätzlichen politischen Einstellungen einiger Ihrer Vereinsmitglieder diese Angebot nicht genutzt haben.

Ohne zu verkennen, dass Ihr Verein in den zurückliegenden Monaten für die Gemeinde Niederdorf sinnvolle und gut besuchte Veranstaltungen im kulturellem Bereich und sonstige Freizeitangeboten durchgeführt hat, vertreten aufgrund ihres öffentlichen Auftretens einige Vereinsmitglieder des „Heimattreue Niederdorf e. V.“ politische Ziele, die ich nicht akzeptieren kann.

Von daher ist meine erneute Absage der ehrlichere Weg, als sich gegenseitig etwas vorzumachen, für das es keine Grundlage gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Tischendorf
Mitglied des Sächsischen Landtags
Fraktion DIE LINKE

 

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