Unter Sachsen – Ein Buch zwischen Hass und Bashing

Unter Sachsen

Unter Sachsen – Ein Buch das spaltet

Ja, ich habe das Buch „Unter Sachsen“ gekauft und gelesen. Wir als Vereinsvorstand durften Herrn Meisner bereits im April 2016 im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Journalistenverbandes Sachsen persönlich kennenlernen. Nach diesem Treffen, bei dem wir ca. 60 Minuten mit Herrn Meisner abseits der Veranstaltung sprechen konnten, war es klar, dieses Buch hat nicht das Potenzial einer neutralen Sicht auf unser schönes Bundesland Sachsen.

Schuld allein, trägt die CDU?

Dieses Buch beginnt mit einem Kapitel, in dem die CDU Sachsen, speziell Ex-Ministerpräsident Dr. Kurt  Biedenkopf bereits verantwortlich gemacht wird, über rechte Strömungen im Bundesland. Die CDU hätte nach Meisner von Beginn an alles falsch gemacht. Wenn wir die wirtschaftliche Lage im Bundesland anschauen, so stehen wir als bestes Bundesland im Osten da. Es wurde geschafft, nicht nur VW, nein auch BMW und Porsche ins Bundesland zu holen. Wir haben einen starken Maschinenbau und eine große Elektronikindustrie. Im Bezug auf Bildung belegt Sachsen stets erste Plätze, im Gegensatz zu eher linksgeführten Bundesländern.

Doch kommen wir auf das Buch zurück. Dieses Buch ist eine Sammlung von abgeschriebenen Zeitungsartikel und Artikel von Facebook. Es wurde nichts echt recherchiert, denn zu einer guten Recherche gehört auch der Versuch, mit den im Buch genannten Personen zu sprechen. Zumindest ist uns niemand bekannt, der eine Anfrage bekommen hat und wir kennen viele der im Buch erwähnten Personen.
Die Recherche beruhte nach unserem persönlichen Eindruck auf einfaches Faktensammeln.
So schlichen sich Fehler ein, die der unwissende Leser schwer überprüfen kann, aber glauben muss. Als Beispiel soll Seite 126 erwähnt werden. Hier wird über unseren Sternenmarsch in Stollberg gesprochen, welchen wir mit den „Stollberger Patrioten“ organisierten. Glaubt man Herrn Meiser waren ca. 2.000 Menschen vor Ort. Weit gefehlt. Mehr als 3x so viele Menschen versammelten sich dort am Markt. Auch waren es deutlich mehr wie ein dutzend Bewegungen und auch nicht nur aus Südsachsen die sich in Stollberg zusammenschlossen. Wenn bereits dieses, von uns nachprüfbaren und nachweisbaren Beispiel Fehler enthält, wie ist dann die Fehlerwahrscheinlichkeit im ganzen Buch?

Angst vor Interviews?

Herr Meiser könnte jetzt antworten, dass selbst wenn gewollt, niemand für ein Interview zur Verfügung gestanden hätte. Diese Behauptung wäre einfach falsch. Wir als Heimattreue Niederdorf haben bereits mehrfach bewiesen, auch mit diesen „pöhsen Rechten“ kann man reden. Wie oben bereits erwähnt, hatten wir ein ausführliches Gespräch mit ihm. Oder erinnern wir uns an die Anfrage der ARD, wo wir uns einem Kamerateam stellten.

Fazit:

„Unter Sachsen“ ist ein Buch, welches das Land weiter spaltet, statt zu verbinden. Von einem Journalisten erwartet der Leser Neutralität, doch hier an dem Buch zeigt sich der erbitterte Hass des Autorenteams auf unser Bundesland. Wer unser Bundesland noch nicht besucht hat, wird nach dem Buch den Eindruck gewinnen, wir Sachsen rennen alle mit Hitlergruß und Molotowcocktails durchs Land, brennen Ausländerheime nieder und „klatschen“ jeden auf, der nicht blond und blauäugig ist. Doch ganz ehrlich, wären wir wirklich so, wäre unser Bundesland dann so erfolgreich, wie es ist?

Die Mehrzahl der Sachsen ist nicht gegen Asyl. Wir stehen zum Grundgesetz und dem darin verbrieften Recht auf Asyl. Doch wir Sachsen möchten nicht die Fehler von Duisburg Marxloh oder Berlin Neuköln wiederholen. Wir sind lernfähig und sehen mit offenen, nicht naiven Augen, dass wir nur begrenzte Kapazitäten der Hilfe haben. Lassen wir wirklich bedürftige Asylbewerber in unser Land, doch schließen wir die Grenzen für Wirtschaftsflucht und Kriminalität. Bewahren wir unser Deutschland, unsere Kultur und Identität.

Wer das Buch lesen möchte kann es gern im Vereinsheim ausleihen. Spart euch das Geld.

Ein Kommentar von Rene Heinrich

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.