Chemnitz und kein Ende

Chemnitz

Sicherheit in Chemnitz wird zum Problem

In den vergangenen Tagen gab es jede Menge Schlagzeilen über Gewalt und Terror in Chemnitz. Wann werden die Chemnitzer wach? Wann regiert die Chemnitzer Stadtverwaltung wegen steigender Kriminalität? Die Chemnitzer Innenstadt wird immer gefährlicher, Frauen trauen sich nach Einbruch der Dunkelheit kaum noch ins Stadtzentrum. Am McDonalds an der Zentralhaltestelle treffen sich täglich unsere Neudazugekommen, machen dort Party, Stress und Hektik. Erste Läden schließen bereits, da die Kunden wegbleiben. Hochwertige Läden gibt es kaum noch, diese findet man dann in Zwickau.

Montag
– Antiterroreinsatz in Chemnitz, Syrer wird verhaftet

Dienstag
– einer 64jährigen Frau wird die Handtasche geraubt und dabei verletzt, Täter: dunkle Haut sowie dunkles, lockiges Haar

Mittwoch
– weiterer Syrer stellt sich der Polizei, er ist Mitglied der Terrororganisation al-Nusra

Donnerstag:
– Tunesier zieht in einer Spielothek im Chemnitzer Centrum blank und spielt an seinem Gemächt vor den weiblichen Angestellten
– Mann mit dunkler Haut spielt vor Jugendlichen an seinem entblößtem Stück
– Syrer schneidet Mann Ohr ab (Interview im Anschluss)

Freitag:
Afghanen verprügeln einen Mann an der Zentralhaltestelle
– Afghanen und Syrer geraten an Zentralhaltestelle auf einander

Samstag
– Afghane bedroht und bedrängt eine syrische Frau, es soll wohl auch ein Messer im Spiel gewesen sein

Am Donnerstag diese Nachricht:
Syrer schneidet Mann Ohr ab!
Dazu dürfen wir folgendes Interview veröffentlichen:

Frage 1: Wer sind Sie?
– Mein Name ist Mario W. Ich bin 45 Jahre alt und wohne in Chemnitz
Ich arbeite in Rottluff als Maschinenbediener, Papa und Lebensgefährte einer wundervollen Frau

Frage 2: Wie ist es zur Begegnung mit den späteren Tätern gekommen?
– Am gestrigen Abend 16.02.2017 war ich an der Stollberger Straße/ Südring im Edeka, um für mich und meine Freundin (wo ich zu Besuch war) etwas zu Abendbrot zu holen. Am Tunneleingang (Gewächshäuser), traf ich auf Freunde/in von mir, die sich dort ab und an nach der Arbeit treffen, ein Bierchen trinken und quasseln, eigentlich nichts Ungewöhnliches.
Der Treff dort, ist für viele aus dem kleinen Gebiet, der einzige Punkt um soziale Kontakte zu pflegen, auch paar junge Leute sind dort ab und zu mit vor Ort.
Als wir eine Weile dort standen, kam eine Gruppe Jugendlicher Südländer auf uns zu und pöpelte unvermittelt gegen eine junge Frau aus unserer Gruppe. Die jungen Männer würde ich auf 14-17 Jahre schätzen. Da die jungen Männer in mir einer unverständlichen Sprache kommunizierten (vermutlich arabisch), eine bedrohliche Haltung uns gegenüber ein nahmen, beschlossen wir diese Gruppe zum Selbstschutz zu vertreiben. Erst forderten wir die Gruppe Südländer verbal auf uns in Ruhe zu lassen, dann ging ich auf diese zu (manchmal ist vorn die beste Verteidigung). Es war hier ca. 20.00 Uhr.
Ich ging also dann die Treppe in Richtung zu den Jungen hoch und lief auf sie zu.
Nun begann ein Martyrium, womit ich nicht gerechnet hatte! Die jungen Männer holten aus irgendeinem Versteck lange Holzknüppel (ähnlich Schaufelstielen) und schlugen ohne Vorwarnung auf mich ein. Mich trafen massenhaft Schläge, wobei immer versucht wurde auf mein linkes Knie zu schlagen um mich so zu Fall zu bringen.
Zum Zeitpunkt des Angriffs wurde ich von 4 Tätern geschlagen.
Nach kurzer Zeit, bemerkte ich, dass es mir heiß das Ohr herunterlief und meine Schulter voller Blut war. Einer der Angreifer muss mich also mit einem Messer oder anderen scharfen Gegenstand an dem Ohr verletzt haben. Meine Freunde waren in der kurzen Zeit nicht mit vor Ort (an das was ich mich noch in dem Stress erinnere). Danach liefen die Täter schnell in Richtung Usti nad Labem fort. Gegen 20.45 Uhr, rief meine Freundin den Notarzt.

Frage 3: Gab es schon vorher Kontakt mit den Tätern?
Es gibt bei uns im Viertel schon des Öfteren Probleme mit in den Wohnungen dort wild untergebrachten Ausländern, ob es genau diese waren weiß ich nicht

Frage 4: Wie war der weitere Ablauf nach der Flucht der mutmaßlichen Täter?
– Die Kerle rannten wie gesagt in Richtung Usti und ich hinterher. Im Haus 303 der „Tag und Wohnen“ Gesellschaft, liefen sie in den Eingang und verbarrikadierten sich. Ich und mittlerweile mehrere Nachbarn, warteten nun auf das Eintreffen der Polizei. Mir wurde nun mittgeteilt, dass mein Ohr fast zur Hälfte ab ist, das Stück aber glücklicherweise gefunden wurde und gesichert.
Ich muss hierbei sagen, dass mir fast nur Kids und sehr junge Jugendliche zur Seite gestanden haben.
Frage 5: Was haben Sie für Verletzungen?
– Wie gesagt, mein Ohr wurde mit einem scharfen Gegenstand fast abgetrennt und durch 22 Stiche in der Notbehandlung so gerettet, dass Stück wieder angenäht und alles verbunden.
Weiterhin habe ich ein zerschlagenes Knie, Hämatome am Kopf, Brust und den Armen.
Frage 6. Wurden die Täter festgenommen?
– Also einer der Täter wurde mitgenommen, mehr weiß ich leider nicht. Auch wer das Messer nutzte war bis dahin nicht ganz klar. Das Messer wurde glaube später im Gelände wiedergefunden und gesichert.

Frage 7. Was gedenken Sie jetzt zu unternehmen?
– Weiterleben und mich nicht verstecken, ich werde auf jeden Fall auch zivilrechtlich gegen diese Leute vorgehen. Die polizeiliche Anzeige hat die Polizei selbst erstellt.

Frage 8. Haben Sie schon schlechte Erfahrungen mit Asylbewerbern oder anderen Ausländern machen müssen?
– Eigentlich nicht, Idioten gibt es überall, egal ob Deutsche oder Ausländer, ich behandle beide Seiten gleich.
Schlimmen Erfahrungen musste ich allerdings zu Silvester 1995/96 machen. Ich wurde in Dresden bei einer Parkfeier von einem Iraker und Afrikaner mit einem Stillet so schwer verletzt, dass ich notoperiert werden musste. Narben an meinem Hals und dem ganzen Kopf, machen den Überfall immer noch deutlich.

Foto: Sandro Schmalfuß / CC BY-SA 3.0 (DE)

 

 

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