Mehr Straftaten durch Zuwanderer?

 

Gibt es mehr Straftaten durch Zuwanderung?

Schaut man sich die Statistiken zu Straftaten von 2013 und 2015 oberflächlich an, muss man sagen „NEIN“. Doch es ist nur die halbe Wahrheit. Bei genauerer Betrachtung sind die Tatverdächtigen der „Deutschen“ um gut 103.000 zu 2013 gesunken. Dem gegenüber stehen jedoch 108.000 mehr Tatverdächtige, welche durch „Nichtdeutsche“ verübt worden.
Betrachten wir uns die Zahlen etwas genauer: So gab es 2013 insgesamt 5.849.333 gemeldete Straftaten*, ohne ausländerrechtliche Verstöße, wie Visavergehen, illegaler Grenzübertritt u.ä. Im gleichen Zeitraum 2015 waren es 5.937.284. Ein Anstieg um ca. 88.000 Straftaten.
Berücksichtigt man die Einwohnerzahlen in den zwei Jahren, so kommen wir trotz Anstieg der tatsächlichen Straftaten auf einen minimalen Rückgang in den Prozenten zur Bevölkerungszahl. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie mit Zahlen gespielt werden kann.

Kommen wir aber nun zu den Fakten:

Tatverdächtige*:
2013: 2.071.587 davon 1.596.139 Deutsche und 475.448 Nichtdeutsche**:
2015: 2.076.672 davon 1.493.104 Deutsche und 583.568 Nichtdeutsche

Wie wir hier gut sehen können, sind die deutschen Tatverdächtigen tatsächlich um 103.000 gesunken, die Nichtdeutschen hingegen um 106.000 gestiegen. Diese Zahlen muss man in Relation setzen, zu den Anteilen an der Bevölkerung.

Bevölkerungsanteil:
2013: 80.767.463 davon 73.133.835 Deutsche und 7.633.628 Nichtdeutsche**
2015: 82.175.684 davon 73.523.666 Deutsche und 8.652.018 Nichtdeutsche
Der Anteil an Deutschen ist 2015 gegenüber 2013 nahezu konstant geblieben, während der Anteil Nichtdeutscher um knapp 1,0 Mio gestiegen ist.

Setzt man die Tatverdächtigen nun ins Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung, ergibt sich folgende Aussage:
Nichtdeutsche sind krimineller als Deutsche.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, während 2,04% der Deutschen als Tatverdächtige geführt werden sind es bei Nichtdeutschen 6,74% bezogen auf den Bevölkerungsanteil. Zur Veranschaulichung: von 100 Deutschen sind 2 Personen als Tatverdächtige geführt, von 100 Nichtdeutschen hingegen 6,75 Personen.

Schieben wir konsequent kriminelle Straftäter ab, statt sie mit einem “Du du!” wieder auf die Bevölkerung zu entlassen, senken wir die Kriminalitätsrate. Genau das würde nicht nur die “die schön länger hier leben”, sondern auch die wirklich hilfsbedürftigen Geflüchteten vor Gewalt und Kriminalität schützen.

Warum die Kriminalitätsrate bei Nichtdeutschen mehr als 3x höher ist, darüber können wir leider nur spekulieren. Deutschland bietet ihnen ein sicheres, gewaltfreies Leben mit warmer Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und vieles mehr.
Ist es wirklich ein Trauma?
Ist es die Kultur?
Ist es die Erziehung?

Für weitere Informationen, z.B. welche Nationalitäten haben nichtdeutsche Tatverdächtige und Straftäter, wie hoch ist der Anteil von Zuwanderer und vieles mehr empfehlen wir die Broschüre:
Bundes­lage­bild Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung 2015
* Nicht enthalten sind: Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte, Ordnungswidrigkeiten, Delikte, die nicht zum Aufgabenbereich der Polizei gehören (z.B. Finanz- und Steuerdelikte) und Straftaten, die unmittelbar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.
** Begriff aus Statistik, keine Erfindung von uns!

Quelle: 1,) Datenlizenz Deutschland – https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2015/pks2015_node.html Version 2.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0)
2,) Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Genesis-Online, 01.12.2016; Datenlizenz by-2-0 http://www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb01_jahrtab2.asp

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